Silke Ackermann
Hundetrainerin und Hundeverhaltenstherapeutin
Hundeverhalten verstehen.
Veränderung möglich machen.
Seit über 20 Jahren begleite ich Mensch-Hund-Teams – vom Familien- und Tierschutzhund über Sport- und Diensthunde bis zu Hunden mit Angst-, Aggressions- und anderen Verhaltensproblemen.
Ich verbinde sorgfältige fachliche Einordnung mit einem klaren, individuellen Trainingsweg – abgestimmt auf euren Hund, eure Ziele und das, was in eurem Alltag tatsächlich umsetzbar ist
Erfahrung, die trägt. Wissen, das wirkt.
Mein Blick auf Hundeverhalten
Hundetraining ist für mich kein Baukastensystem. Verhalten entsteht nicht im luftleeren Raum.
Es hat eine Vorgeschichte und erfüllt in der jeweiligen Situation häufig eine Funktion – selbst dann, wenn es für uns Menschen belastend, schwer nachvollziehbar oder schlicht ziemlich unpraktisch ist.
Wie ein Hund handelt, wird durch seine Wahrnehmung, seine Emotionen und bisherigen Lernerfahrungen geprägt.
Auch körperliche Voraussetzungen, gesundheitliche Einflussfaktoren, sein soziales Umfeld und die aktuelle Lebenssituation können eine wichtige Rolle spielen. Deshalb betrachte ich nicht nur das sichtbare Verhalten, sondern die Zusammenhänge.
Am Anfang steht nicht die Übung, sondern das Verstehen.
In meiner Verhaltensberatung und meinem Hundetraining im Raum Soest prüfe ich, was ein Verhalten auslöst, begünstigt oder aufrechterhält. Trainingsmethoden wähle ich nicht nach einem starren Konzept oder einer persönlichen Lieblingslösung aus, sondern danach, was für das jeweilige Mensch-Hund-Team fachlich sinnvoll, fair und im Alltag realistisch umsetzbar ist.
Mein Ziel ist, dass du nicht nur weißt, was du tun kannst, sondern auch verstehst, warum wir an einer bestimmten Stelle ansetzen. Denn nachhaltiges Hundetraining zeigt sich nicht allein darin, dass eine Übung in einer vorbereiteten Situation funktioniert. Es muss im Alltag tragen – also genau dann, wenn das Leben wieder einmal beschlossen hat, den Trainingsplan nicht zu lesen.
Meine Schwerpunkte
Wobei ich euch unterstütze
Meine Arbeit richtet sich an Menschen, die Verhalten nicht nur möglichst schnell stoppen,
sondern verstehen möchten, wie es entsteht und was ihr Hund für eine nachhaltige Veränderung braucht.
Besonders begleite ich Teams, bei denen einfache Standardlösungen nicht weit genug greifen.

Komplexes Hundeverhalten
Wenn Angst, Unsicherheit, Stress, Aggressions- oder Konfliktverhalten den Alltag belasten, braucht es mehr als eine einzelne Übung.
Ich helfe euch, Auslöser und Zusammenhänge einzuordnen, Sicherheit zu schaffen und einen realistischen Trainingsweg zu entwickeln.

Alltag und Zusammenleben
Leinenführigkeit, Hundebegegnungen, fehlende Orientierung oder Konflikte im häuslichen Umfeld wirken zunächst wie typische Alltagsthemen.
Doch gerade Familienhunde leben in komplexen sozialen Strukturen.
Gemeinsam entwickeln wir klare und verlässliche Abläufe, die zu eurer Familie und eurem tatsächlichen Alltag passen.

Tierschutzhunde
"Tierschutzhund" beschreibt eine Herkunft – keine Diagnose.
Bei vielen Hunden kennen wir nur Teile ihrer Geschichte. Frühere Lebensbedingungen, Erfahrungen, Sozialisation und der Wechsel in ein neues Umfeld können Verhalten und Stressverarbeitung beeinflussen.
Ich unterstütze euch dabei, euren Hund ohne vorschnelle Etiketten einzuordnen, Sicherheit aufzubauen und Erwartungen an seine individuellen Voraussetzungen anzupassen.

Sport-, Dienst- & Gebrauchshunde
Genetik, Arbeitsanlage, Ausbildung und Aufgabe bringen besondere Stärken, aber auch besondere Anforderungen mit sich.
Ich begleite Sport-, Dienst- und Gebrauchshunde mit einem differenzierten Blick auf Motivation, Erregungslage, Selbstregulation, körperliche und mentale Belastung sowie eine verlässliche Zusammenarbeit – im Alltag ebenso wie im Training.
Kein Hund lässt sich sinnvoll auf seine Herkunft, Rasse oder Aufgabe reduzieren. Entscheidend ist, was das jeweilige Mensch-Hund-Team jetzt braucht – und die Bereitschaft, genau hinzusehen, Zusammenhänge zu verstehen und Veränderungen Schritt für Schritt zu entwickeln.
Mein Vorgehen
So entsteht ein Trainingsweg
Nachhaltige Veränderung folgt keinem starren Schema. Sie entsteht aus einer sorgfältigen Analyse, klaren Prioritäten und Trainingsschritten,
die zur Entwicklung des jeweiligen Mensch-Hund-Teams passen.
1. Verstehen und einordnen
Bevor wir etwas verändern, schauen wir genau hin: Was löst das Verhalten aus, welche Funktion erfüllt es und welche Erfahrungen, Emotionen oder Rahmenbedingungen wirken dabei mit?
2. Sicherheit und Orientierung schaffen
Zunächst schaffen wir Bedingungen, unter denen Lernen wieder möglich wird. Sinnvolles Management entlastet den Alltag, verhindert unnötige Eskalationen und gibt Hund und Mensch mehr Handlungssicherheit.
3. Individuell planen
Aus der Analyse und euren Zielen entsteht ein Trainingsplan mit klaren Prioritäten, realistischen Schritten und Lösungen,
die zu euch und eurem Alltag passen.
4. Schritt für Schritt verändern
Wir bauen die Fähigkeiten auf, die euer Hund und ihr als Team benötigt.
Dabei trainieren wir so kleinschrittig wie nötig und so alltagsnah wie möglich.
5. Übertragen und weiterentwickeln
Entscheidend ist nicht nur, was in einer einzelnen Trainingsstunde gelingt. Wir überprüfen die Entwicklung im Alltag, passen den Trainingsweg an und festigen das Erreichte.
Einzeltraining und Intensivcoaching bilden den Kern meiner individuellen Begleitung.
Gruppenangebote setze ich gezielt dort ein, wo sie zum Entwicklungsstand eines Teams passen und den nächsten Trainingsschritt sinnvoll unterstützen.
Wer den Wandel begleiten will,
muss in Bewegung bleiben.
Erfahrung & Expertise
Wissen, das einordnen und
in der Praxis tragen muss
Fundiertes Hundetraining entsteht nicht durch Erfahrung allein – und auch nicht durch die Länge einer Zertifikatsliste.
Entscheidend ist die Fähigkeit, Wissen aus Verhaltensbiologie, Lerntheorie, Gesundheit und Trainingspraxis zusammenzuführen
und auf das einzelne Mensch-Hund-Team zu übertragen.
Meine fachliche Grundlage verbinde ich mit mehr als 20 Jahren praktischer Erfahrung. Dabei arbeite ich nicht nach einer einzelnen Methode, sondern prüfe unterschiedliche Perspektiven darauf, was wissenschaftlich nachvollziehbar, für das jeweilige Team sinnvoll und im Alltag verantwortungsvoll umsetzbar ist.
AUSGEWÄHLTE FORTBILDUNGEN
Fachwissen bleibt
in Bewegung
Fortbildung bedeutet für mich nicht, jeder neuen Methode hinterherzulaufen. Sie bedeutet, vorhandenes Wissen kritisch zu überprüfen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse einzuordnen und die eigene praktische Arbeit kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Die folgende Auswahl zeigt Fortbildungen und Spezialisierungen, die meine heutige Arbeit besonders prägen.
Seit vielen Jahren nehme ich regelmäßig an Seminaren, Fachvorträgen und mehrteiligen Weiterbildungen teil. Die hier dargestellte Auswahl ist bewusst kuratiert. Eine ausführliche und nach Themen geordnete Übersicht meiner Aus- und Fortbildungen folgt in einem gesonderten Fortbildungsarchiv.
Alle Aus- und Fortbildungen ansehen →

PERSÖNLICH
Meine Hunde. Mein Alltag.
Meine Praxis.
Ich lebe aktuell mit zwei belgischen und zwei holländischen Schäferhunden. Vier Schäferhunde bedeuten allerdings nicht viermal denselben Hund, sondern vier unterschiedliche Persönlichkeiten mit eigenen Bedürfnissen, Stärken und ziemlich klaren Vorstellungen davon, was sie für sinnvoll halten.
Das Leben in einer Hundegruppe prägt meinen Blick auf Verhalten jeden Tag. Mehrhundehaltung bedeutet weit mehr, als mehrere Näpfe zu füllen und beim Spaziergang ein paar zusätzliche Leinen zu sortieren. Beziehungen, Ressourcen, Ruhebedürfnisse und Gruppendynamiken verändern sich – durch neue Lebensphasen, gesundheitliche Entwicklungen und die Erfahrungen jedes einzelnen Hundes.
Auch der Hundesport gehört zu meinem Leben. In der Spürhundearbeit und im Mondioring arbeite ich an Präzision, Motivation, Belastbarkeit und verlässlicher Zusammenarbeit. Beim Canicross erlebe ich, wie eng Bewegung, Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen miteinander verbunden sind.
Dabei geht es mir nicht nur um Leistung, sondern auch um die Frage, was ein Hund körperlich und mental leisten kann – und unter welchen Bedingungen er es langfristig gern und gesund tut.


Meine älteren Hunde erinnern mich daran, Training immer wieder an veränderte Möglichkeiten anzupassen.
Die jüngeren fordern Genauigkeit, gutes Timing und manchmal eine gewisse Bereitschaft, den eigenen Plan noch einmal zu überdenken. Das ist gelegentlich unpraktisch, fachlich aber ausgesprochen wertvoll.
Meine Hunde sind deshalb keine vierbeinigen Aushängeschilder für perfekt choreografiertes Hundetraining. Sie sind Familienmitglieder, Sportpartner, Lehrmeister und mitunter ein erstaunlich wirksamer Realitätscheck.
Meine Hunde kennen meine Berufsbezeichnung vermutlich nicht – und wären davon ohnehin erfreulich unbeeindruckt.
Genau dieses Zusammenspiel aus Trainerinnenblick und eigenem Hundealltag hält meine Arbeit lebendig. Es erinnert mich daran, dass Entwicklung selten geradlinig verläuft und gutes Training nicht an Perfektion zu erkennen ist, sondern an der Fähigkeit, genau hinzusehen, sinnvoll anzupassen und gemeinsam weiterzulernen.
PASSUNG & NÄCHSTER SCHRITT
Der erste Schritt beginnt mit Verstehen.
Meine Begleitung passt zu dir, wenn du Verhalten nicht nur möglichst schnell stoppen, sondern die Zusammenhänge dahinter verstehen und Veränderungen Schritt für Schritt entwickeln möchtest.
Wir beginnen mit einem ausführlichen Erstgespräch. Dabei betrachten wir eure aktuelle Situation, das Verhalten deines Hundes, mögliche Einflussfaktoren und eure gemeinsamen Ziele. Du erhältst eine erste fachliche Einordnung und konkrete Empfehlungen für die nächsten Schritte.
Anschließend entscheiden wir, welche Form der Begleitung euch wirklich weiterhilft: gezieltes Einzeltraining, ein Intensivcoaching über mehrere Wochen oder – wenn es zu eurem Entwicklungsstand passt – ein ausgewähltes Kurs- oder Gruppenangebot.
Du musst also nicht vorab das richtige Trainingsformat erraten. Genau diese Entscheidung ist bereits Teil einer sorgfältigen Trainingsplanung.


